Kosten

Recht kann sich jeder leisten.

Kosten unserer Inanspruchnahme

Bevor Sie uns beauftragen, werden Sie wissen wollen, welche Kosten auf Sie zukommen könnten. Dies hängt unter anderem davon ab, ob Sie über eine  Rechtsschutzversicherung mit oder ohne Selbstbeteiligung verfügen. Im für Sie günstigsten Fall sind Sie für den streitgegenständlichen Rechtsbereich rechtsschutzversichert. Dann kommen in der Regel keine Kosten für die Beratung auf Sie zu. Im Fall der Selbstbeteiligung tragen Sie unsere Kosten höchstens bis zu dieser Höhe. Sind Sie nicht rechtsschutzversichert und sind in einem gerichtlichen Streit vollumfänglich erfolgreich, trägt der Gegner auch die Kosten unserer Inanspruchnahme sowie etwaige Gerichtskosten. Sollten Sie in diesem Rechtsstreit unterliegen, und haben keine Rechtschutzversicherung, dann haben Sie die Anwaltshonorare beider Parteien sowie die Gerichtskosten zu tragen.

Ihre außergerichtlichen Kosten tragen Sie nahezu immer selbst, sofern sich keine gerichtliche Auseinandersetzung anschließt.

Die Höhe der Anwaltsvergütung und Gerichtskosten richtet sich nach dem RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) und GKG (Gerichtskostengesetz), wobei auch Honorarvereinbarungen gesetzlich zulässig sind.

Bitte beachten Sie immer unsere allgemeinen Mandatsbedingungen . Diese beinhalten ergänzende und teilweise von den gesetzlichen Gebühren abweichende Regelungen.

Zuerst erfolgt meist eine Erstberatung.

 

Nach dem RVG belaufen sich die Kosten für ein Erstberatungsgespräch auf bis zu 226,10 Euro inkl. Umsatzsteuer. Das persönliche Erstberatungsgespräch dient dazu, vorab die Aussichten Ihres Anliegens zu erörtern. Die Erstberatung ist keine Beauftragung unsererseits, für Sie als Rechtsanwalt tätig zu werden. Es findet auch keine schriftliche Zusammenfassung der Beratung statt.  Sollten Sie uns nach der Erstberatung beauftragen, wird die entstandene Beratungsgebühr für das Erstberatungsgespräch nicht auf die weiteren, dann entstehenden, Anwaltsgebühren angerechnet. Bei Erfolg im gerichtlichen Verfahren und in der Regel außergerichtlich werden diese Anwaltsgebühren nicht durch den Gegner getragen. Sollten Sie uns nach Abschluss des Erstberatungsgesprächs nicht mit der Wahrnehmung Ihrer rechtlichen Interessen betrauen wollen, entstehen außer den Gebühren für das Erstberatungsgespräch keine weiteren Kosten.

Die Höhe der Beratungsgebühr erfragen Sie bitte vor der Beratung bei uns.

Beratungs-, Prozess-, Verfahrenskostenhilfe

Beratungshilfe

Sollten Sie keine finanziellen Mittel für eine Beratung oder die außergerichtliche Beauftragung haben, können Sie beim zuständigen Amtsgericht für die außergerichtliche Beratung und Beauftragung einen Beratungshilfeschein erhalten.

Bitte wenden Sie sich deshalb zunächst an das für Ihren Wohnsitz zuständige Amtsgericht und lassen sich einen Beratungshilfeschein ausstellen. Hierzu müssen Sie verschiedene Unterlagen mitnehmen (Rufen Sie gegebenenfalls vorher bei Gericht an!). Nutzen Sie das entsprechende Formular in unserm Bereich Formulare 

Bitte vereinbaren Sie erst nach Erhalt des Beratungshilfescheines einen Termin  mit uns und bringen Ihre gesetzlich vorgesehene Eigenbeteiligung von 15,00 EUR zum Termin in bar mit.

Prozess- und Verfahrenskostenhilfe

 Je nach Stadium des Verfahrens können wir auch gleich Prozesskostenhilfe für Sie beantragen. Dann erhalten Sie finanzielle Unterstützung aus der öffentlichen Hand. Bitte bringen Sie dann ein ausgefülltes Formular zur Verfahrenskosten- bzw. Prozesskostenhilfe, nebst sämtlichen Anlagen, zum Termin bei uns mit. Das Formular einschließlich der Ausfüllhinweise, die Sie unbedingt beachten müssen, finden Sie im Bereich Formulare .

Ob für Sie diese Hilfe möglicherweise in Betracht kommt, können Sie mit dem Excel-Programm PKH-fix im Bereich Formulare berechnen lassen. Bitte beachten Sie hierbei, dass nur das Gericht über diese Hilfe entscheiden kann und das Programm lediglich eine grobe Einschätzung liefert und das Ergebnis für das Gericht völlig unverbindlich ist. Im Falle des Prozessverlustes übernimmt die Prozesskostenhilfe aber nur Ihre eigenen Anwaltsgebühren und Gerichtskosten in der bewilligten Höhe, nicht aber die des Gegners.

Zusätzlich benötigen wir noch die Vollmacht für das Prozess- bzw. Verfahrenskosten- hilfeantragsverfahren Bitte beachten Sie diesbezüglich auch unsere allgemeinen Mandatsbedingungen  .